Naturnahe Gärten versuchen, durch die Anlage verschiedener Biotope Tieren einen Lebensraum anzubieten und sie zu schützen. Hier wachsen Wildsträucher sowie Blumen mit einfachen Blüten, die Insekten Nahrung bieten. Natürliche Materialien werden bevorzugt verwendet.

In naturnahen Gärten verwendet man nach Möglichkeit Naturmaterialien wie Natursteine oder Holz für Plätze, Wegbeläge und Treppen. Man kann auch gut wassergebundene Decken mit kleinkörnigem Kies oder Rindenmulch für Wege nehmen.

Blumen mit einfachen Blüten wie Margerite und Salbei bieten Insekten Nahrung. Wenn man ihnen auch im Winter Unterschlupf bieten will, schneidet man die Stauden erst im Frühjahr zurück.

Wildstauden sind oft von zarterer Statur. Diese Pflanzung ist im Farbdreiklang weiß-rot-blau angelegt.

Staudenvergissmeinnicht in Blau und Weiß sowie Schlüsselblumen säen sich selbst aus. Hier wachsen sie im Halbschatten von Wildgehölzen wie Weißdorn, Hasel und Holunder.

Akelei und Königskerze sind kurzlebige Pflanzen, die sich aber gut aussäen und durch den Garten „wandern“. So bekommen die Beete jedes Jahr ein etwas anderes Aussehen.

Mit der Anpflanzung von bei Schmetterlingen beliebten Pflanzen, kann man die hübschen Tiere in den Garten locken. Zudem ist es gut, wenn man für die Schmetterlingsraupen auch Futterpflanzen, wie zum Beispiel Brennnesseln, in einer Gartenecke wachsen lässt.

Hier ist ein Staudenbeet nach der Pflanzung zu sehen. In naturhaften Gärten gestaltet man oft mit geschwungenen Formen. Es wurden auch einige Wiesenstorchschnäbel unter den Baum in den schütteren Rasen gesetzt, der dort nur selten gemäht werden wird.